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Behelfsampel an der DAH 12 in Eschenried in Betrieb gegangen

Behelfsampel an der DAH 12 in Eschenried in Betrieb gegangen

Nach der Vorstellung der letzten Unfallstatistik durch die Polizei im Sommer 2019, bei der die Kreuzung zwischen der Münchner Straße (DAH 12) und

Am Kurfürstenweg in Eschenried als Unfallschwerpunkt ausgewiesen wurde, startete die Tiefbauverwaltung des Landkreises mit den Planungen für den baulichen Umbau der Kreuzung inkl. Errichtung einer Ampelanlage und beantragte entsprechende Finanzmittel für 2020/2021. Gerade bei Verkehrsstörungen auf der Autobahn kommt es an dieser Kreuzung regelmäßig zu einem hohen und gefährlichen Abbiegeverkehr.

Nach dem letzten schweren Unfall am 21.12.2019 hatte die Gemeinde Bergkirchen im Januar um die temporäre Errichtung einer Behelfsampelanlage beim Landratsamt gebeten. Landrat Stefan Löwl beauftragte daraufhin die Mitarbeiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises mit der zeitnahen Prüfung und Umsetzung des Antrags, um weitere schwere Unfälle vermeiden zu können. „Die Gemeinde Bergkirchen hat uns bei der Realisierung tatkräftig unterstützt, insbesondere bei den Gesprächen mit den Grundstückseigentümern bzgl. der Duldung der Gittermasten samt Betonsockel für die Behelfsampelanlage,“ hebt Bernhard Fritz, stellvertretender Tiefbauleiter im Landratsamt, heraus. „Auch die Kosten der Maßnahme teilt sich der Landkreis mit der Gemeinde.“

Aufgrund dieser guten Unterstützung sowie des Einsatzes der Tiefbauverwaltung konnte die Ampelanlage nun zügig installiert werden. Bereits seit Mittwoch, den 12.02.2020, ist die neue Behelfsampel nun in Betrieb. „Alle Beteiligten haben hier vorbildlich Hand in Hand gearbeitet und wir hatten zudem das Glück, dass die benötigten Firmen und Anlagenteile kurzfristig verfügbar waren“ freut sich Landrat Stefan Löwl bei der Besichtigung der provisorischen Anlage sowie den Überlegungen für den endgültigen Kreuzungsumbau. „Da ein Kreisverkehr an dieser Stelle nicht möglich ist, muss die Kreuzung dauerhaft und mit Blick auf die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer umgebaut werden, insbesondere auch mit Bezug auf den Radverkehr,“ ergänzt Landrat Löwl. Die endgültigen Umbaumaßnahmen sind – abhängig von den notwendigen Genehmigungen und dem erforderlichen Grunderwerb – weiterhin für 2021 geplant.

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