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Umgestalteter Fondi-Park Dachau feierlich eingeweiht

Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann weiht den neuen Fondi-Park in Dachau-Ost ein

Zum Jubiläum 20 Jahre Städtepartnerschaft Fondi beschloss der Stadtrat, den Park am Ernst-Reuter-Platz in Fondi-Park umzubenennen. Ein gutes Jahr später nun erhielt dieser Park nun sein neues Aussehen, das auch besser zum neuen Namen passt.

Mit einer zentralen Boule-Bahn, gesäumt von Holzbänken, sechs Meter großen, pinienartig gezogenen Schwarzkiefern, Büschen, Kräuter- und Blumenanpflanzungen, Klinkereinfassungen und mit Hanfpalmen bepflanzten Terrakotta-Töpfen. Letztere muss man sich allerdings noch vorstellen, denn sie werden erst im Frühjahr bereitgestellt. Dann nämlich, wenn alles blüht und duftet und auch der neu angelegte Rasen begehbar ist.

Solange, das heißt den Winter übern, wird die Anlage noch eingezäunt sein. "Es ist jetzt ja eigentlich auch zu kalt, um länger auf einer Bank zu sitzen", meint Stadtgrün-Chef Stefan Tischer, dessen Team die Umgestaltung federführend betreute. Zur Einweihung aber war alles offen zugänglich, und so schritten die anwesenden Stadträte, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Landschaftsarchitektin Claudia Zech und das Team der ausführenden Landschaftsbaufirma WS-Landschaft aus Schwabhausen die 25 Meter lange Boule-Bahn ab und stellten sich vor, wie es ist, hier zu verweilen und Boule oder Boccia zu spielen, wenn Rosen, Hortensien, Blauraute, Thymian, Lavendel, Salbei und Oregano die sommerliche Luft mit ihrem Duft schwängern werden.

Trotz des kalten Windes wähnte man sich da schon ein wenig wie in Italien. Die Stadtverwaltung in Fondi um Bürgermeister Salvatore de Meo hatte die Pläne vorab gesehen und sie "sehr positiv aufgenommen", wie Oberbürgermeister Florian Hartmann in seiner kurzen Rede zur Einweihung des Parks betonte. Dass man keine originalen Pinien pflanzte, lag an deren Empfindsamkeit gegenüber Frost. Die ursprüngliche Boule-Bahn am hinteren Ende des Parks wurde zu einer Grünfläche zurückgebaut, so dass auch künftig wieder größere Veranstaltungen wie das interkulturelle Familienfest im Sommer hier stattfinden können.

Fotos/Text: A. Förster

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